Zucchini – Kürbis mal anders

Die Zucchini und ihre Geschichte

Obwohl man es nicht vermuten möchte gehört die Zucchini zur Familie der Gartenkürbisse. Ihr Name entstammt dem italienischen Wort „Zucca“ was in etwa so viel bedeutet wie „kleiner Kürbis“.

Ihre Heimat liegt in Nord- und Mittelamerika. Nach ihrer Entdeckung dort brachte sie schließlich Christoph Columbus mit zurück nach Europa. Dort begannen die Italiener mit dem Anbau und gaben ihr den Namen unter dem wir sie heute kennen – Zucchini. In Italien hat sie übrigens sogar einen eigenen Tag – den giorno del zucchetto. Dieser ist jedes Jahr am 7. Mai denn in der Zeit von Mitte April bis Mitte Mai wird die Zucchini ausgesät. In Deutschland kam sie im Übrigen erst im Laufe der 60er und 70er Jahre wirklich an und bereichert seither die deusche Küche.

Sorten

Die Zucchini ist unglaublich vielfältig. Es gibt sie länglich und rund. Letztere nennt man Rondini. Ihr Farbenspektrum reicht von grün über gelb bis hin zu weiß und gesprenkelt.

Gold Rush

Lange, glatte, goldgelbe, sehr dekorative Früchte. Am besten jung ernten, dann sind sie besonders schmackhaft.

White Bush

Weiße, mittellange Früchte. Sehr ertragreich und schmackhaft. Weißes, sehr zartes Fruchtfleisch. Ausgereifte Früchte kannst Du übrigens gedünstet auslöffeln. Sie haben dann einen Vanillegeschmack.

Die Zucchini in der Gesundheit

Ein großer Vorteil der Zucchini besteht darin, dass sie wenig Kalorien enthält dafür aber jede Menge wichtiger Inhaltsstoffe. Zum Beispiel Mineralstoffe wie Kalzium die der Körper für die Knochen benötigt. Außerdem enthält sie Spurenelemente wie Eisen, Beta-Carotin und Vitamin C. Sie ist reich an Kohlenhydraten, Eiweißen, Ballaststoffen, Natrium und Kalium. Richtig gesund also!

Allerdings gibt es auch etwas worauf Du achten solltest:

Wenn Deine Zucchinis bitter schmecken solltest Du sie keinesfalls mehr essen oder in der Küche verwenden! Hat die Pflanze Stress produziert sie Bitterstoffe die sie ungenießbar machen und nach dem Verzehr im schlimmsten Fall tödlich enden können. Deshalb: Schmecken Deine Zucchini bitter – Finger weg!

Die Zucchini in der Küche

Für die Zucchini gibt es vielfältige kulinarische Verwendungsmöglichkeiten. Wusstest Du, dass Du auch die Blüte in der Küche verwenden kannst? Und außerdem besticht die Zucchini durch eine einfache und schnelle Zubereitung.

Sie eignet sich sehr gut als Beilagen-Gemüse, roh in den Salat, als Auflauf, Eintopf, Suppe oder auch zu Nudelgerichten. Die meisten Inhaltsstoffe liegen direkt unter der Schale weswegen du sie ungeschält verarbeiten solltest.

In Südfrankreich zum Beispiel sind panierte und frittierte Zucchiniblüten eine Spezialität. Auch im klassischen französischen Ratatouille dürfen sie nicht fehlen.

Hier habe ich noch ein leckeres Rezept für Dich. Viel Spaß beim Nachmachen!

 

 

 

 

 

 

 

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Kartoffel-Zucchini-Puffer
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Rezept Hinweise

ZUBEREITUNG

  1. Schäle die Kartoffeln, wasche die Zucchini und reibe beides grob.  
  2. Lass das Reibegemüse nach dem waschen in einem Nudelsieb abtropfen.
  3. Gib jetzt einen guten Löffel Stärke dazu, salze und pfeffere das Ganze und vermenge es.
  4. Gib etwas Öl in die Pfanne.
  5. Forme aus dem Reibegemüse kleine, kompakte Burger und backe sie in der Pfanne von jeder Seite je 4-5 Minuten langsam an.

Am besten isst Du sie gleich denn dann schmecken sie am besten. Du kannst sie alternativ aber auch im vorgeheizten Backofen warmstellen. Ganz wie Du möchtest.

Lass es Dir schmecken!

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