Ein „Unkraut“ stellt sich vor – Spitzwegerich

Der Spitzwegerich wächst unauffällig an Wegrändern und auf Wiesen. Er ist einer der ersten Frühlingsboten nach dem Winter und für das geübte Auge relativ leicht an seinen langen schmalen Blättern zu erkennen. An den Blättern kann man ihn auch gut von seinem Bruder, dem Breitwegerich, unterscheiden. Dessen Blätter sind breiter, eiförmig und wachsen dicht am Boden. Was viele nicht wissen: Es gibt noch einen im Bunde! Nämlich den Mittelwegerich. Seine Blätter wachsen halbhoch und sind ebenfalls relativ breit. Bei uns findet man den Breitwegerich am häufigsten. Und wie so viele andere Wildkräuter auch gelten diese Wegericharten als Unkraut das keinen zweiten Blick lohnt und über das man sich ärgert wenn es sich im eigenen Garten niederlässt.

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Saatgutfestival Volkach – ein Blick hinter die Kulissen

Am 24. Februar war es nach einjähriger Pause wieder so weit – das Saatgutfestival öffnete seine Türen! Dieses Jahr im unterfränkischen Volkach. Es ist das größte Festival seiner Art in Deutschland und hat das letzte Mal über 2.000 Besucher angelockt. Veranstaltet wird es von Barbara Keller und ihrem Verein „open house“. So fanden sich dieses Jahr auf dem „Markt der Vielfalt“ etwa 30 Aussteller aus Deutschland und Österreich ein. Laut Barbara Keller geht es beim Saatgutfestival um alte, samenfeste Gemüse-, Obst- und Getreidesorten, die man im Garten anbauen und deren Samen man selbst vermehren kann.

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